Moderne Augenheilkunde ist vielschichtig geworden, es ist nicht mehr nur die klassische Untersuchung mit dem Augenspiegel und der Spaltlampe. Auch die normalen augenärztlichen Untersuchungen laufen heute auf Hi-Tech Geräten und dazu mit KI (künstlicher Intelligenz).
Sehschärfenbestimmung, es erfolgt subjektiv mit apparativer Messung und objektiv mit den Angaben des Patienten. Gleichzeitig kann man dabei weitere Störungen identifizieren, die das Sehen beeinträchtigen. Die Sehqualität beinhaltet Farbensehen, Dämmerungssehen, Blendempfindlichkeit, Tiefenschärfe, Kontrastempfindlichkeit, irreguläre Verzerrungen. Diese nennt man HOA (high order aberrations). Die alten Brillen werden ausgemessen und in den Sehtest integriert.
Die modernen Sehtestsysteme berücksichtigen neben den optischen Parametern auch die Messung der beginnende Katarakt, die Pupillenweite und die Hornhautqualität (Transparenz und Form).
Augendruck: berührungslos, nur mit einem Luftstoß, der die Hornhaut etwas eindellt, wird die Verformung der Hornhaut gemessen und daraus der Augendruck berechnet.
Die vorderen Augenabschnitte werden mit Hochleistungsoptiken von Zeiss und verschiedenen zuschaltbaren Filtern analysiert. Auch eine Fotodokumentation kann erfolgen, um Krankheitsverläufe besser zu überwachen.